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Berliner Meisterschaft 2011

Berliner Meisterschaft 22.-23.10.2011Drei Schlussfolgerungen lassen sich aus den ersten drei Rennen am Samstag, dem ersten Regattatag, ziehen. 1.: Lass dich nicht von anderen über die Linie schubsen. 2.: Lass dein Großfall nicht reißen. 3.: Zwei mal gegen den Dreher kann nicht schnell sein.Der erste Start, bei sich gerade entwickelndem Wind. Wir starten ganz am Startschiff, liegen aber früh hoch an der Linie. Als Oliver Thies mit Lars Dehne dann versucht in die zu kleine Lücke in Lee reinzurutschen schiebt er uns wenige Sekunden vor dem Start über die Linie. Nach allem Protestieren, schreien und meckern wird einem dann dennoch bewusst, dass man trotz alledem einen Frühstart hatte und es heißt außen herum zurück. Waren diese Startschiffe schon immer so groß..? Auf den letzten Platz zurück geworfen fällt dann wenigstens die Anspannung ab und man kann sich in Ruhe nach vorne arbeiten. Paradox, das gerade dieser Lauf mit einem dritten Platz und dem somit besten Ergebnis der Serie enden sollte, aber das zeigt schon deutlich die schwierig zu segelnden Bedingungen dieser Berliner Meisterschaft auf. Gerade der erste Lauf war immer wieder durch große Windlöcher und starke Dreher beeinflusst. In Lauf zwei gelingt der Start dann besser und somit können wir uns in der Führungsgruppe des oft weit auseinander gezogenen Feldes einordnen. Wir runden die Luv-Marke als dritter. Fock auf, Baumniederholer und Cunningham lösen, Spi hoch, Schwert raus und im wechselhaften Wind die Böenstriche suchen. Aber irgendwas davon hatte nicht funktioniert, der Baum wollte nicht steigen. Also den Baumniederholer nochmal gecheckt, etwas gefiert, aber die Talje hing schon durch. Sowas hatten wir auch noch nie, war der Alubaum etwa zu schwer? Also doch Carbon. Aber woher dann diese komischen Falten? Die Cunningham doch wieder dichter? Ein Blick nach oben genügte, um alles zu erklären. Das Großsegel kam runter. Nach einer kurzen Diskussion wird jeder darauf kommen, dass man so schlecht kreuzen kann, das Rennen so früh aufgeben ist aber auch keine Alternative. Also entscheiden wir uns, das Boot zu kentern, zum Masttop zu schwimmen (im Neo im Oktober bei gefühlten zwei Grad) und das Segel von dort aus hochzuziehen und neu fest zu knoten. Das kostet natürlich gerade zu Beginn des Rennens viele Plätze aber nach zwei weiteren Runden gehen wir als neunter über die Ziellinie. Es hatte sich also gelohnt, denn wie der dritte Lauf zeigen sollte konnten wir den neunten Platz nicht streichen. Bevor der dritte Lauf angeschossen wird, heißt es erst mal erneut zu kentern und das Großfall so zu verknoten, dass man ihm noch einen weiteren Lauf sein Vertrauen schenken kann. Ohne das Adrenalin aus dem Rennen bewegen wir uns jetzt bei einer Wassertemperatur von maximal minus fünf Grad. Erstaunlicher Weise war das Wasser (im gegensatz zu unserer Persenning bei morgentlichen aufbauen) aber nicht gefroren. Das muss an der Hauptstadt liegen.Der dritte Lauf bestätigt dann das regelmäßige lesen in den Taktikbüchern. Wenn du einen Start versaust, versuch als erstes freien Wind zu suchen. Einzige Ausnahme: Wenn du eine starke Kippe erwartest kann es sich lohnen ihr in der Abdeckung anderer Boote entgegen zu fahren. Und genau da lag unser Fehler. Zuerst bleiben wir auf Backboardbug um denen auszuweichen die mit einem Linksdreher nach rechts fahren, danach wenden wir auf Steuerboard. Ein Rechtsdreher bewegt das Feld dazu, nach links zu fahren. Dadurch weit abgeschlagen gingen wir im letzten Drittel des Feldes um die Luv-Tonne, wo uns ein Jibe-Set auf die falsche Seite des Vorwindganges verschlägt. Da nun immer mehr Kontrahenten die Windmuster des Sees erkannten ist auch ein Aufholen wie in den Läufen zuvor nicht mehr sehr ergiebig. Wir beschließen den Lauf als 19. und den Tag mit einem leckeren Buffet und der Wahl zwischen kaltem Bier und Glühwein.Nach diesem ereignisreichen Tag ist der Verlauf des zweiten schon fast langweilig. Nachdem der Wind wie am Vortag gegen elf Uhr einsetzt sieht es anfangs nach erneuten Leichtwindrennen aus, allerdings entwickelt sich der Wind deutlich besser, so dass zeitweise gestreckter Trapezwind herrscht. Konstanterer Wind bringt auch deutlichere Strukturen ins Feld und wir können uns in beiden Läufen nach schlechten Starts in der Verfolgergruppe etablieren, mit einem sechsten und einem fünften Platz als Resultat. Für die Gesamtwertung bedeutete das Platz 6 von 30 Startern, was zumindest für eine kleine Verbesserung in der Rangliste reichen sollte.In zwei Wochen gibt’s die letzte Regatta des Jahres in Hamburg, bis dahin, Lennart und Frederik



505er Team Tasche

GER 8720







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