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Die letzten Helden 2011

Die letzten HeldenErfolgreicher Segelsaisonabschluss„Die letzten Helden“ heißt die Jahresabschlussregatta auf der Elbe in der Höhe von Hamburg - Blankenese. Gesegelt wird nach Yardstick, wenn die Felder groß genug sind, wird eine Klassenwertung durchgeführt; die Seglerzahl in der 505-Klasse ist immer ausreichend.Nach der Europameisterschaft auf dem Gardasee hatten wir unser Boot zum Starnberger See gebracht, um dort an der deutschen Meisterschaft teilzunehmen. Pünktlich zur DM stellte sich aber ein deutschlandweites Hochdruckgebiet ein, was jegliche Wettfahrten verhinderte. Ein Startversuch wurde durchgeführt, bei dem wir mit den Leichtwindbedingungen auch gut zurecht kamen. Als wir jedoch kurz vor dem Ziel an vierter Stelle lagen wurde der Lauf abgebrochen, ein weiterer Startversuch wurde nicht durchgeführt. Nächster Termin war die Berliner Meisterschaft, die wir mit dem 6. Platz von 30 gewerteten Booten abschlossen. (Hier nachzulesen)Saisonabschluss war die beschriebene „die Letzen Helden“, die den Seglern außerordentliches Durchhaltevermögen abverlangte. 4 Windstärken bei feuchter Kälte zusammen mit langen Wartezeiten auf dem Wasser beim Verlegen der Bahn waren die Bedingungen, die zu meistern waren. Es wurde in vier Gruppen gestartet, wobei die 505er – Klasse wegen ihrer Größe eine eigene Startgruppe bildete.Als sich am Samstagmorgen der Nebel gelichtet hatte, blies der Wind stärker als mit den vorausgesagten 2-3 Bft. Bei durchschnittlichen vier Beauforts hatte sich durch den Gegenstrom vor allem auf der Elbe, die auf der linken Kurshälfte lag, eine schöne Welle aufgebaut, im Gegensatz zu dem glatten Wasser im flachen Mühlenberger Loch.Dies war auch ausschlaggebend für die Rennstrategie. Auf der Kreuz konnte man den Schiebestrom der Elbe nutzen, auf dem Vorwindgang die höheren Wellen herunter gleiten. Dies immer voll ausnutzend konnten wir uns im ersten Rennen über die zwei gesegelten Runden gegen alle 26 Kontrahenten durchsetzten und den Lauf für uns entscheiden.Nach dem ersten Lauf wurde die Bahn verlegt, da auf der Elbe immer mehr Boote abgeborgen werden mussten. Das führte zu einer langen Verzögerung von über 90 Minuten, was zum einen aufgrund der Temperaturen schwer auszuhalten war und zum anderen das Segeln eines dritten Rennens aufgrund der Tidenzeiten unmöglich machte.Lauf Zwei war geprägt durch starke Windschwankungen in Stärke und Richtung. Die Elbe war auf der Kreuz unerreichbar weit weg, zudem auch der Strom nachließ. Auf der Kreuz hieß es jetzt also zentrale Dreher auszunutzen. Unter Spinnacker lohnte es sich immer noch weiter den Schlag auf die Elbe zu riskieren und die Welle zu nutzen.Nach Problemen am Start konnten wir uns immer weiter nach vorne arbeiten und befanden uns kurz vor Ende des Rennens auf Platz vier. Nach dem zweiten Vorwindgang legte sich jedoch ein Boot einer anderen Wertung zwischen uns und die letzte zu rundende Bahnmarke, was dazu führte, dass ein anderer Kontrahent noch kurz vor dem Ziel passieren konnte.Am Samstagabend wir Tagessieger, da am Sonntag aber noch vier Wettfahrten gestartet werden sollten, war der Ausgang der Regattawertung noch völlig offen. Die ersten vier Boote hatten jeweils ein Punkt Abstand, was bei den Bedingungen auf der Elbe mit Strom und Landabdeckung aber zu allen Ergebnissen hätte führen können. Wegen der Gezeiten auf der Elbe sollte der erste Lauf um 11 Uhr gestartet werden, Nebel veranlasste aber den Wettfahrtleiter die Segler wegen der Gefährdung durch die Berufsschifffahrt nicht auslaufen zu lassen. Als sich die Situation um 13 Uhr immer noch nicht verbessert hatte, war klar: Wir bekamen den Siegertitel: „die letzten Helden der 505er-Klasse 2011“.



505er Team Tasche

GER 8720







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