Startseite Das Team Unsere Sponsoren Medien Das Boot Berichte Links Gästebuch Wm Mondello Bever Warnemünder Woche Projekt Far-East, Wittenseefight und Culix-Cup WM in San Francisco EM 2009 Die letzten Regatten und ein Resumee 2009 Bad Zwischenahn 2011 Training Kiel 2011 Neue Saisong- neues Glück Saisonv 2010 Bericht DM 2011 Bericht Euro 2011 Kielerwoche 2011 Bericht Wiitenseefight 2011 Die letzten Helden 2011 Berliner Meisterschaft 2011 Warnemünde 2012 Deutsche Meisterschaft 2012 Wittensee Fight 2012 

WM in San Francisco

Dass es viel Wind in der Bucht von San Francisco geben würde, damit hatten wir und wahrscheinlich alle Europäischen 505er - Segler gerechnet, dass es so viel Wind bei der Weltmeisterschaft geben würde, allerdings nicht.Jens Findel, amtierender Deutscher Meister der Klasse zu den Bedingungen bei der WM: “Als die Travemünder Woche (DM) am vorletzten Tag wegen zuviel Wind abgebrochen wurde, war das hiergegen `ne kleine Aufwärmrunde.…“In Europa hört man bei sechs Bft auf, in SF fängt man bei sechs Bft an…Windgeschwindigkeiten bis zu 40 Knoten, also fast 9 Bft, führten dazu, dass Segler und Material auf das Äußerste gefordert wurden; bei der Siegerehrung wurde mitgeteilt, dass insgesamt 58 Masten gebrochen waren, oder zumindest stark verbogen und behelfsmäßig wieder gerichtet, so dass die Segler noch weiter an der Regatta teilnehmen konnten. Noch einmal Jens Findel nach dem zweiten Regattatag:„Heute hatten wir aber schon auf dem Weg zum Regattagebiet 4 Bft. Das hieß nichts Gutes, alles war ca. eineinhalb Stunden eher als die Tage zuvor. Es sollte also richtig windig werden. Wurde es dann auch. Schnell war unsere teaminterne Devise: Sicherheit. Speed passt eh, also Hauptsache nicht umfallen, wenn es dann so richtig loshämmert.“ Das war jedoch leichter gesagt als getan und eine Kenterung im ersten Lauf zehrte so an ihren Kräften, dass sie den Lauf auf Platz 72 beendeten (statt der angepeilten Top-Ten Platzierung). Im zweiten Lauf blieben sie aufrecht und wurden 5te. Jens Findel und Crew kenterte in den folgenden Wettfahrten nicht mehr, anders erging es uns. Nach dem 3. WM - Tag desillosioniert feststellten, dass sie während der Preworlds eine Woche zuvor insgesamt nur einmal kenterten, hier bei der WM an einem einzigen Tag alleine sechs mal. Prinzipiell stimmte der Speed, die Beherrschung des Bootes bei den widrigen und vorher noch nicht bekannten Verhältnissen zeigte allerdings Verbesserungspotential auf.Aber von vorne:Zur Vorbereitung auf die WM wurden eine Woche vorher die Preworlds ausgetragen, die auch als Nordamerikanische Meisterschaft gewertet wurde. Wir starteten bei drei Läufen, um das Material nicht zu sehr zu fordern und ersegelten die Plätze 25, 29 und 30 von 70 Starten. So gingen sie also in der folgenden Woche einigermaßen zuversichtlich in die WM. Den ersten Tag der WM überstanden wir auch ohne Schaden, die Platzierung war ein 44. von 98 Startern. Der zweite Tag begann mit einer verlorenen Segellatte bei einer Kenterung, was ein Weitersegeln nicht zuließ. Ähnlich verlief der vierte Wettfahrttag, ein gebrochenes Vorstag kurz vor dem ersten Start verhinderte die Teilnahme an dem Lauf, glücklicherweise brach dabei der Mast nicht. Mit einem Motorboot der Wettfahrtleitung schafften wir es rechtzeitig zum zweiten Lauf ein Ersatzstag zu beschaffen und einzubauen, so dass wir beim zweiten Lauf wieder starten konnten.Ein weiterer Ausfall wurde durch einen zerrissenen Spinnaker verursacht, so dass die Brüder drei Läufe abgebrochen bzw. nicht gestartet haben, einen mehr als es Streicher gab. Insgesamt ersegelten die wir die Plätze 41 - 66, im Endergebnis brachte es uns Platz 69. In der U25 - Wertung verfehlten wir knapp den zweiten Platz.Die Zielsetzung, wieder die Ergebnisse des letzten Jahres von der WM vor Palermo zu erreichen, haben wir leider verfehlt, dort schafften wir einen Platz im ersten Drittel des Feldes und wurden Vize-U25-Weltmeister. Erfahrungen haben sie reichlich gesammelt. Eine WM in dieser Form wird sicherlich in den nächsten Jahren nicht mehr geben. Tim Böger, ehemaliger Kieler Woche - Gewinner dazu: „ Das ist hier definitiv die geilste WM, die ich jemals gesegelt habe.“ und weiter „An der Kreuz werden hier auch mal 10 Knoten erreicht. Downwindfliegen … macht hier wirklich Laune. … Besser gehts nimmer. …Wer Wind mag und hier nicht dabei ist, hat leider das Beste verpasst.“Nicht nur das Seglerische, auch das Ambiente bot außergewöhnliches: Auf dem Weg zum Regattagebiet starteten wir an der Golden Gate Bridge und segelten an Alcatraz vorbei, die Regatta wurde von einem der ältesten und angesehensten Yachtclubs Amerikas ausgerichtet, dies waren Randbedingungen, die normalerweise bei Regatten nicht geboten werden. Wieder Tim Böger: „Beim Club weiß man immer nicht so genau, ob es ein Segelclub ist oder ob man auf einer Kreuzfahrt ist.“Alles gab es reichlich - nur Masten waren knapp.

WM 2009 in San Francisco



505er Team Tasche

GER 8720







Um alle Inhalte sehen zu können, benötigen Sie den aktuellen Adobe Flash Player.